Puppet Dreams von Jose Sevilla Ho (German review)

Puppet Dreams

von
"Puppet Dreams" ist Jose Sevilla Hos erstes Kinderbuch. Es geht um Paul und seine unübliche Freundschaft mit Dum Dum, seiner Marionette. Es erinnert mich sehr an Pinocchio, nur in die heutige Zeit versetzt.

Der Plot: Pauls Mutter ist aufgebracht, das Paul immer mehr Zeit mit Dum Dum, seiner Puppe verbringt, als mit anderen Kindern zu spielen. Paul ist auch ein Schlafwandler und Stotterer und deshalb soll er den Arzt besuchen. Der Grund, warum alle Erwachsenen glauben, das Paul sich seltsam verhält ist der, das seine Mutter und Vater getrennt sind. Aber Paul weiß die Wahrheit: die Marionette ist lebendig!

Paul hat seine Puppe auf einem Schulausflug in einem Puppenmuseum bekommen, als Dum Dum, der Manikin, sich in seinem Rucksack versteckte, um von seinem furchtbaren Eigentümer, Marc, zu flüchten.



Und mit der Zeit hat Paul wirklich das Gefühl, dass Dum Dum und er Freunde geworden sind: sie spielen, Dum Dum hilft ihm nicht zu stottern und sie haben gemeinsame Abenteuer.

Aber Pauls Mutter kündigt bald an, dass die Puppe seinen Inhaber wiederfinden muss oder "sie wird das verdammte Ding in den Papierkorb werfen!" (Position 84) 


Allerdings hat die Puppe auch eine schleche Seite und Dum Dum bringt Paul dazu, wegzulaufen, zu betteln, zu stehlen, Farbe zu schnüffeln und Alkohol zu trinken usw. Es scheint auch eine gespaltene Persönlichkeit zu haben, eine, die freundlich und gedankenvoll ist und die andere, die kopflos und gemein ist. Unglücklicherweise scheint Dum Dum nie aus seinen Fehler zu lernen und macht häufig Freundschaften mit den falschen Leuten.

Was ich auch über die Erwachsenenwelt nicht mochte ist, dass Regeln und Prinzipien gnadenlos als schlecht empfunden werden im Buch. Die angenehmen Seite oder auch Tabus, wie Fremdgehen, Harems oder vorm Gesetz fliehen, werden fast immer grundsätzlich als positiv dargestellt. Selbst Farbe schnüffeln ist eine harmlose Sache, auch wenn
man in der Realität davon krank werden kann. Und auch Stehlen ist nicht so schlimm. 

Auch wenn ich denke, dass es gut ist, die verschiedenen Seiten der menschlichen Natur zu zeigen, hatte ich den Eindruck, dass Paul und Dum Dum kaum ihre Lektion lernen und die einzig verantwortungsvollen Erwachsenen nur als langweilig und nervig angesehen worden. Paul war auch sehr abhängig von Dum Dum, so dass dieser die wichtigen Entscheidungen für ihn trifft und selbst wenn Paul anders darüber dachte, lässt er sich von seiner Puppe manipulieren (was ich teilweise sehr erschreckend fand, besonders als Paul vorm Gesetz fliehen musste).


Ich weiß nicht, ob ich irgendeinem Kind den Roman geben würde, ohne vorher zu erklären, dass auch für alles, was man macht, eine Gegenreaktion folgt. Die Themen sind auch nicht besonders kinderfreundlich aufbereitet (Man denke nur an die Figur, die einem Harem besaß und das sie ständig Bier tranken).  Ich weiß, dass viele Kinder von den Medien beeinflusst werden und interessiert an dem Leben der Großen sind. Jedoch ist es zu unpassend, als Dum Dum von der Spanisch tanzenden Puppe angeturnt wird und das es sehr wenige kindgerechte Plätze im ganzen Roman gibt. 

Vom Anfang ihrer Reise bis zum Valta Zirkus, wird der schlechte Einfluss von Dum Dum immer stärker. 


Wie dem auch sei, es gibt auch ein paar postitive Seiten der Geschichte, z.B. folgende Zeilen fand ich schön : "I'm so weary of people making me talk. With their meagre vocabularies and their hackneyed emotions. As Shakespeare said, We know what we are, but not what we may be." 


oder 

"It wouldn't be possible to live without imagining some things."

Alles in allem, ist es eine nette Story, nur nicht für jüngere Kinder. Schön wäre eine Altersempfehlung auf der Amazon Seite hinzuzufügen. Ich mochte die Idee der Zirkusroute und für mich ist es eher ein modernes Märchen als eine Kindergeschichte. Ich war auch eher erleichtert, als Dum Dum endlich seinen eigenen Weg fand und anstatt mit Paul mit Ginger am Ende lebt.

3-Sterne!

Liebe Grüße,
Butterfly Mentions

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